Bruststraffung: Das Buch
Die Straffung der weiblichen Brust ist ein rein ästhetischer Eingriff, der in den letzten 25 Jahren immer häufiger durchgeführt wird. Die weibliche Brust ist stark erotisch besetzt, es darf keinesfalls unterschätzt werden, wie wichtig eine natürlich und schön geformte Brust für das weibliche Selbstbewusstsein ist. Ein Hängebusen kann erhebliche Auswirkungen auf Psyche und Wohlbefinden haben.
Die Ursachen für eine hängende (ptotische) Brust sind nicht sehr vielfältig: Am häufigsten tritt eine Größenveränderung und Erschlaffung des weiblichen Brustgewebes nach Schwangerschaften und Stillzeiten ein. Auch Gewichtsreduktionen ziehen das Brustgewebe in Mitleidenschaft und führen zu einer Ptose, die sich darüber hinaus auch in einer unschönen Brustform (ungleiche Volumenverteilung) äußern kann. Ein weiterer Faktor, der einen erheblichen Einfluss auf die Form und Straffheit der Brust hat, ist der ganz natürliche Alterungsprozess von Haut und Gewebe. Im Alter nimmt die Elastizität der Haut und der Bindegewebesepten ab, wodurch die Brust schwerkraftbedingt absinkt.
Die moderne Bruststraffungsoperation ist technisch gesehen fast ident mit der modernen Brustverkleinerungsoperation, mit dem einzigen Unterschied, dass kein Brustgewebe entfernt wird.
Mit einer Bruststraffung (Mastopexie) können folgende ästhetische Ziele erreicht werden: Anheben der Brust, Neupositionierung der Brust, Neuformung der Brust, Anheben der abgesunkenen Brustwarzen sowie Straffung von Haut und Gewebe. Bruststraffungen werden häufig mit Brustvergrößerungen kombiniert. In diesem Fall spricht man von einer „Augmentationsmastopexie“.
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