Wie altert das Gesicht und das Prinzip der Vektoren
Wie eingangs erwähnt, wird das Gesicht in vier ästhetisch-chirurgische Regionen unterteilt. Diese vier Regionen – Stirn, Mittelgesicht, seitliche Wangen und Hals – altern oft auf ungleiche Weise: Viele Menschen haben glatte Wangen und ein starkes Doppelkinn, oder sehr schlaffe, faltige Wangen mit jugendlicher Stirn- oder Halspartie usw. Alle genannten Regionen müssen als eigene, getrennt zu korrigierende Teile des Gesichts angesehen werden, wobei es außerdem für jede von ihnen verschiedene, sich in der Effizienz und im operativen Umfang deutlich voneinander unterscheidende Operationsmethoden gibt. Zwei Aspekte sind für die Alterung des Gesichts bestimmend. Der Elastizitätsverlust der verschiedenen Gewebestrukturen (Haut, Bindegewebe, Bänder, Muskulatur etc.) und die Verringerung des Unterhaut- fettgewebes. Einfach ausgedrückt wirkt der Alterungsprozess im Gesicht daher wie folgt: Durch die Erschlaffung der Gewebestrukturen sinkt das Gesicht nach unten, durch die Erschlaffung der Haut entstehen Falten, und durch den Verlust des Unterhautfetts nimmt das Volumen des Gesichts ab. Wenn Gewebe absinkt, hinterlässt es an seinem Ursprungsort eine Einsenkung und bewirkt an seinem Zielort eine Aufpolsterung.


