Wie plant man ein Face-Lifting?
Ein Face-Lifting ist technisch gesehen keine besondere Herausforderung. Wirklich gute und vor allem dauerhafte Ergebnisse erzielen weltweit jedoch nur wenige Plastische Chirurgen. Der Erfolg ist also nur zum Teil vom chirurgischen Können abhängig, fast noch wichtiger als die Operationstechnik ist gerade beim Face-Lifting die richtige Einschätzung aller relevanten Begleitumstände des Eingriffs. Wie bei kaum einer anderen Operation im Bereich der ästhetischen Chirurgie spielt hier die Erfahrung des Operateurs und sein Gefühl für Weichteile eine entscheidende Rolle. Er muss beurteilen, welches Verfahren sich am besten für die Kombination zwischen notwendiger Effektivität und anzustrebender Minimierung des Operationsrisikos eignet. Grundsätzlich ist es vorzuziehen, beim Face-Lifting Zurückhaltung walten zu lassen und ggf. zwei oder drei Operationen einem einzigen, mehrere Stunden dauernden Eingriff vorzuziehen. Überlange Rekonvaleszenzzeiten sollten unter allen Umständen vermieden werden, wobei diese Zeitspanne in hohem Ausmaß von der Regenerationsfähigkeit des / der Operierten abhängt und damit im direkten Zusammenhang mit seinem / ihrem (biologischen) Alter steht. Bei der Planung eines Face-Liftings müssen vorrangig drei Aspekte berücksichtigt werden:
1. Welche Region(en) möchten sich PatientInnen korrigieren lassen?
2. Was ist aus Sicht der Ästhetischen Chirurgie sinnvoll?
3. Was ist medizinisch machbar und was ist medizinisch vertretbar?


