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Wie plant man eine Fettabsaugung - Das richtige Konzept

Für den Patienten ist es vorrangig, dass
· der Eingriff keinerlei Spuren hinterlässt (Dellen, Asymmetrien etc.)
· die gewünschte Menge tatsächlich abgesaugt werden kann

Ebenso wichtig, wenn auch nicht gleichermaßen das Ergebnis bestimmend, sind die Begleitumstände des Eingriffs:
· Wie lange dauert die Operation?
· Findet der Eingriff in Allgemeinnarkose, Dämmerschlaf oder in örtlicher
Betäubung statt?
· Wie stark sind die postoperativen Schmerzen und wie lange dauern sie an?
· Wie ausgeprägt sind die „blauen Flecken“ bzw. wie lange bleiben sie sichtbar?· Ab wann ist man wieder „einsatzfähig“?
· Muss eine Nacht im Krankenhaus verbracht werden oder kann man gleich nach dem Eingriff nach Hause gehen?

Ein gutes Ergebnis ist erreicht,
· wenn die neu geschaffenen Konturen mit den angrenzenden Körperregionen harmonisieren
· wenn die abgesaugten Stellen als solche nicht erkannt werden (keine Dellen)
· wenn ein symmetrisches Ergebnis vorliegt

Die Elastizität der Haut und der Bindegewebssepten - ein wichtiger Faktor

Die Haut ist die äußere Hülle unseres Körpers. Darunter befindet sich die Fettschicht, und darunter liegt die Muskulatur, die vom darüber liegenden Fett durch eine feste Bindegewebeschicht („Muskelfaszie“) getrennt ist. Die Innenseite der Haut ist mit zahlreichen Bindegewebebändern (sog. „Septen“), die senkrecht in die Tiefe ziehen, mit der Muskelfaszie verbunden. Die individuelle Festigkeit des Gewebes (Straffheit) hängt nicht nur vom Trainingszustand der Muskeln ab, sondern wird auch von der individuellen, angeborenen Dichte und Festigkeit dieser Septen bestimmt. Nach einer Fettabsaugung sollte die Haut idealerweise das geringer gewordene Volumen wieder fest umschließen. Das geschieht einerseits durch die Eigenelastizität der Haut (die Haut zieht sich langsam zusammen), andererseits durch das Schrumpfen dieser Septen.
Es finden also zwei Schrumpfungsprozesse statt:
· ein horizontaler (durch die Haut)
· ein vertikaler (durch die Septen)