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Anatomie des Ohres

Das menschliche Ohr teilt sich in einen inneren, einen mittleren und einen äußeren Anteil. Die anatomische Grenze zwischen Mittelohr und äußerem Ohr bildet das Trommelfell (Membrana tympani), eine straffe Membran im äußeren Gehörgang. Das Trommelfell sorgt mit den ihm innen anliegenden Gehörknöchelchen für die Umwandlung der Schallwellen in mechanische Wellen, die so an das Innenohr weitergeleitet werden und das Hören auslösen. Beim Anblick eines Gesichts sind die Ohrmuschel und der Anfang des äußeren Gehörgangs sichtbar. Die Ohrmuschel besteht aus Haut, Fett, einigen kleinen Muskeln (deswegen können manche Menschen mit den Ohren wackeln), Nerven, Blut- und Lymphgefäßen und einem strukturierten Knorpel. Das Aussehen der Ohrmuschel wird überwiegend von diesem Knorpel bestimmt, dessen Form so komplex ist, dass seine Rekonstruktion zu den schwierigsten Eingriffen der Plastischen Chirurgie gehört.