Vergrösserung der äusseren Schamlippen – Eigenfetttransplantation
Die Vergrößerung der äußeren Schamlippen kann allein gewünscht oder als Begleitmaßname bei der Verkleinerung der inneren Schamlippen durchgeführt werden.
Flache äußere Schamlippen sind sicher nicht so auffällig wie vergrößerte innere, sie werden jedoch von den Betroffenen mit der gleichen Bestimmtheit in den Korrekturwunsch miteinbezogen wie die Verkleinerung der inneren Schamlippen. Der Eingriff entspricht einer üblichen Eigenfetttransplantation (siehe Band 11 der Reihe „Enzyklopaedia Aesthetica“). Es wird an einer Körperstelle Fett entnommen (Innenseite der Oberschenkel, Innenseite der Knie, Bauch etc.), kurz zentrifugiert und dann unter die Haut der äußeren Schamlippen eingebracht. Dabei muss darauf geachtet werden, das Fett so zu verteilen, dass die einander zugekehrten Ränder der äußeren Schamlippen höher werden und zusammenkommen, auf keinen Fall dürfen sie auseinander gedrängt werden. Es empfiehlt sich etwa 60 – 70 ml Fett zu entnehmen.
Für die Aufpolsterung einer äußeren Schamlippe benötigt man etwa 15 ml Fett, und eine zweite Sitzung ist fast immer angebracht, weil nur 30 – 70 % des transplantierten Fetts einheilen. Deswegen sollte immer eine ergänzende Eigenfetttransplantation eingeplant werden. Das nicht benötigte Fett wird tiefgefroren und bei der nächsten Sitzung verwendet, so ist keine neuerliche Fettentnahme notwendig.



