Allgemeinanästhesie, Vollnarkose

Anästhesieform, bei welcher die Patientin tief schläft. Je nach Notwendigkeit werden außerdem ihre Reflexe unterdrückt und die Muskulatur entspannt (relaxiert). Es gibt verschiedene Varianten (Intubation, Larynxmaske, Maske etc.).

Bindegewebssepten

zarte Bänder aus elastischem Bindegewebe, die von der Innenseite der Haut zum Untergrund (Muskulatur, Knochen) ziehen.

Blutbild

medizinische Untersuchung des Blutes. Diese dient zur Vorbereitung einer Operation. Je nach Umfang der Operation und in Abhängigkeit davon, ob der Eingriff in Allgemein- oder Lokalanästhesie erfolgt, muss ein „großes“ oder ein „kleines“ Blutbild durchgeführt werden.

Diffusion

diffundieren; in der Medizin ist damit das Verteilen von Flüssigkeit im Gewebe gemeint.

EKG, Elektrokardiogramm

Untersuchungsmethode, bei welcher der Gesundheitszustand des Herzens geprüft wird. Es dient zur Vorbereitung einer Operation in » Allgemeinanästhesie oder » Sedoanalgesie (Kombination von Lokalanästhesie und Sedierungsmitteln).

Embolie

Verschluss eines Gefäßes (meist Arterie) durch einen festen Körper. Je nach Beschaffenheit dieses Körpers unterscheidet man Thrombembolie (verschlepptes Blutgerinnsel), Fettembolie (verschleppter Fettbrocken), Luftembolien (Luftblase), Fruchtwasserembolien. Grundvoraussetzung für das Zustandekommen einer Fettembolie bei der Fettabsaugung ist die Eröffnung (Verletzung) einer ausreichend großen Vene, in welche ein ausreichend großer Fettbrocken gelangt, der über das rechte Herz weiter zur Lunge transportiert wird und dort eine Lungenarterie verlegt (Lungenembolie, Lungeninfarkt).

Endermologie

Anfang der 1970er Jahre in Frankreich entwickelte Massagemethode, bei der die Haut mit der darunterliegenden Gewebeschicht durch Anlegen von Vakuum zwischen zwei Walzen gestülpt wird. Wird in der Cellulitisbehandlung sowie als ergänzende Maßnahme vor und nach der Fettabsaugung eingesetzt.

FDA, Food and Drug Administration

Arzneimittelzulassungsbehörde der Vereinigten Staaten, dem Gesundheitsministerium unterstellt, 1927 gegründet. Die FDA kontrolliert die Sicherheit und Wirksamkeit von Human- und Tierarzneimitteln, biologischen Produkten, Medizinprodukten (dazu gehören Brustimplantate), Lebensmitteln und strahlenemittierenden Geräten in den USA – dies gilt für in den USA hergestellte sowie importierte Produkte.

Gefäßwandpermeabilität

Durchlässigkeit der Gefäßwand.

Hämatom

Bluterguss, Ansammlung von Blut außerhalb der Blutbahn im Gewebe. Es entsteht bei stumpfen Verletzungen (Zerplatzen kleinster Blutgefäße) oder bei Verletzung eines größeren Gefäßes.

Indikationsstellung

Festlegung der Gründe, die die Durchführung einer Operation rechtfertigen. Eine Operation ist dann indiziert, wenn sie vom behandelnden Arzt als medizinisch notwendig oder gerechtfertigt erachtet wird. Man spricht von der Operationsindikation.

Infiltrat

Infiltrationslösung; Flüssigkeit, die in den Körper infiltriert (eingebracht) wird. Bei der Fettabsaugung ist das die sog. „Tumeszenzlösung“, mit der sowohl der Schmerz ausgeschaltet als auch das Fettgewebe aufgelockert werden soll.

Kavitation

physikalischer Begriff, den sich Dr. Zocchi „ausgeborgt“ hat, um den bei der Ultraschallassistierten-Fettabsaugung stattfindenden raschen Wechsel zwischen Implosion und Explosion zu definieren.

Kompressionswäsche

eng anliegendes, trikotartiges Kleidungsstück, das nach der Fettabsaugung getragen werden soll. Ziel ist die Verhinderung bzw. Reduktion von Hämatomen und die Unterstützung der Haut, sich den neuen Volumenverhältnissen anzupassen.

konservativ

im medizinischen Sprachgebrauch bedeutet konservativ nicht etwa das Gegenteil von progressiv oder modern, gemeint ist vielmehr das Gegenteil von „operativ“. Eine „konservative“ Therapie ist also eine Therapie, bei der nicht operiert wird. Ebenso wird bei einer „konservativen“ Maßnahme nichts in den menschlichen Körper eingebracht.

Lipom

Fettgewebstumor, gutartige Fettgewebsgeschwulst, kann mitunter sehr groß werden.

Lokalanästhesie

Örtliche Betäubung. Durch Injektion eines Lokalanästhetikums wird im operierten Gebiet Schmerzfreiheit erzielt.

Lokalanästhetikum

Arznei, die zur Schmerzausschaltung in eine Körperstelle eingebracht wird.

Lungenröntgen, Thoraxröntgen

Röntgenuntersuchung der Lunge. Diese dient Allgemeinanästhesiezur Vorbereitung einer Operation in oder Sedoanalgesie. Sie kann bei Patientinnen unter 30 Jahren entfallen.

Muskelfaszie

sehr straffes Bindegewebe, das die Muskeln wie einen engen Sack umschließt.

Nekrose

örtlich begrenzter Gewebetod. Eine Hautnekrose bezeichnet ein abgestorbenes Hautareal, eine Gewebenekrose bezeichnet abgestorbenes Gewebe. Die Hautnekrose kommt dann vor, wenn die Haut unter zu starker Spannung vernäht wird. Gewebenekrosen kommen dann vor, wenn die Blutversorgung des verbleibenden Gewebes unzureichend ist.

Noxe

Stoff oder Umstand, der eine schädigende Wirkung auf den Organismus ausübt.

OP-Freigabe, Operationsfreigabe

vom Internisten oder Allgemeinmediziner durchgeführte Untersuchung, um die körperliche Eignung der Patientin für die Operation zu prüfen. Die OP-Freigabe wird nach Durchführung von Lungenröntgen, Blutuntersuchung (Blutbild) und EKG ausgestellt.

Rekonvaleszenz

Genesung, Genesungszeit.

Resorption

wenn Flüssigkeit, die frei im Gewebe liegt, durch die Gefäßwände hindurch in den Blut- oder Lymphkreislauf gelangt und auf diese Weise abtransportiert wird.