Z-Plastik

in der Plastischen Chirurgie sehr häufig verwendete Technik zur Umlegung von Spannungsverhältnissen der Haut nach Operationen. Dabei werden zwei dreiecksförmige Hautzipfel gebildet und gegeneinander rotiert. Es resultiert eine z- förmige Narbe, die die Hautspannung auf mehrere Vektoren aufteilt und so das Auftreten hypertropher Narben weitgehend verhindert.

Zellteilung, asymmetrische

biologische Eigenschaft der Stammzellen. Bei der Teilung einer solchen Zelle entstehen nicht, wie bei der Teilung einer ausdifferenzierten Zelle, zwei mit der Mutterzelle idente Tochterzellen, sondern nur eine der beiden Tochterzellen ist mit der Mutterzelle ident, während sich die zweite Tochterzelle ausdifferenziert. Die ausdifferenzierte Zelle wird bei der nächsten Zellteilung ihrerseits nur idente Tochterzellen bilden können, während sich ihre undifferenziert gebliebene Schwester wieder asymmetrisch teilen wird.

Zellteilung, symmetrische

bei der symmetrischen Zellteilung entstehen zwei mit der Mutterzelle idente Tochterzellen.

Zentrifuge

technisches Gerät, das die Massenträgheit im Zentrifugiergutraum zur Stofftrennung nutzt. Die Stofftrennung ist im Vergleich zur Sedimentation mit Schwerkraft allein wesentlich schneller oder wird überhaupt erst möglich. Gegenkräfte wie die Adhäsion oder die thermische Molekularbewegung werden überwunden. Im Rahmen der Eigenfetttransplantation wird das Aspirat vor dem Einbringen in die Empfängerregion etwa drei Minuten zentrifugiert; es entstehen eine ölige, eine zelluläre und eine wässrige Phase. Nach Ableeren der öligen und wässrigen Phase wird die zelluläre Phase in das Empfängerbett eingebracht. Wie lange und ob überhaupt zentrifugiert werden soll, wird nach wie vor diskutiert.